Auf Facebook lese ich gerade eine interessante Diskussion über Verbindlichkeit. Dabei habe ich einen Denkanstoß gefunden, der mir eine bessere Einsicht über mich selber gegeben hat.
Ich wurde selbst ja auch schon öfter mit dem Vorwurf oder der Erwartung konfrontiert, ich solle meinen geliebten Menschen mehr Verbindlichkeit bieten (damit das eine "ernsthafte" Beziehung sein könne oder so).
Polyamorie, Beziehungsanarchie, offene Beziehungen, und ein Hoch auf die Freundschaft.
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Donnerstag, 4. Dezember 2014
Freitag, 18. Juli 2014
Verbindlichkeit und die lieblose Gesellschaft
In meiner Umgebung tauchte in letzter Zeit immer wieder das Wort "Verbindlichkeit" auf. Meistens in einem negativen Zusammenhang zu meinem beziehungsanarchistischen Leben:
Wenn man nachfragt, kommen dabei ganz unterschiedliche Sachen heraus.
"Du willst dich ja nur vor Verbindlichkeit drücken."Und ich merkte, dass mich das irgendwie ärgert. Immer dieser Vorwurf, der da drin steckt: "Du willst nicht verbindlich sein, das ist egoistisch und lieblos von dir". Also ging ich der Sache mal auf den Grund und überlegte: finde ich denn Verbindlichkeit nun eigentlich gut oder schlecht? Und dabei merkte ich, ich weiß gar nicht so genau, was damit eigentlich gemeint ist.
"Das wäre ja nichts für mich, ich brauche in Beziehungen mehr Verbindlichkeit."
"Kann man ohne Labels überhaupt genug Verbindlichkeit aufbauen?"
Wenn man nachfragt, kommen dabei ganz unterschiedliche Sachen heraus.
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